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Stand: September 2026 · Lesezeit: 6 Minuten
Die wichtigsten Städte in Südspanien sind Sevilla, Córdoba, Granada, Málaga und Cádiz. Alle liegen in Andalusien und lassen sich gut zu einer Rundreise verbinden. Jede Stadt hat ein eigenes Gesicht: Sevilla ist die lebendige Hauptstadt, Granada beeindruckt mit der Alhambra, Córdoba mit der Mezquita.
Kurzantwort: Für eine erste Reise passen Sevilla, Córdoba, Granada und Málaga am besten zusammen. Sie liegen 120 bis 250 Kilometer auseinander und sind per Zug oder Auto gut verbunden.
Das Wichtigste in Kürze
- Andalusien ist mit rund 8,6 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Region Spaniens.
- Sevilla ist die größte Stadt, Málaga die wichtigste Hafen- und Flughafenstadt.
- Granada und Córdoba punkten mit maurischem Erbe.
- Beste Reisezeit für Städtetouren sind Frühling und Herbst.
Südspanien Städte im Überblick
Südspanien meint meist die autonome Gemeinschaft Andalusien. Sie ist laut Wikipedia die bevölkerungsreichste Region des Landes und die zweitgrößte nach Fläche. Die Einwohnerzahlen der Städte stammen ebenfalls von dort. Die Tabelle zeigt die bekanntesten Ziele auf einen Blick.
| Stadt | Einwohner (ca.) | Bekannt für |
|---|---|---|
| Sevilla | 689.000 | Altstadt, Flamenco, Plaza de España |
| Málaga | 599.000 | Hafen, Strand, Museen |
| Córdoba | 323.000 | Mezquita, Judenviertel |
| Granada | 234.000 | Alhambra, Albaicín |
| Cádiz | 110.000 | Altstadt auf der Halbinsel, Strände |
| Ronda | 34.000 | Schlucht und Brücke |
Sevilla: die Hauptstadt Andalusiens
Sevilla ist Hauptstadt der Region und mit rund 689.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt Spaniens. Ihr Name geht auf das antike Hispalis zurück. Heute lockt sie mit engen Gassen, Orangenbäumen und Tapas-Bars.
Zu den Höhepunkten zählen die Kathedrale mit der Giralda, der Königspalast Real Alcázar und die Plaza de España. Für einen Besuch reichen zwei volle Tage. Im Sommer sind die Temperaturen sehr hoch, deshalb bietet sich Sightseeing am Morgen oder am Abend an.
Granada: Alhambra und Albaicín
Granada hat rund 234.000 Einwohner und liegt am Fuß der Sierra Nevada. Die Alhambra war Residenz der Nasriden. Nach Wikipedia begründete Muhammad ibn Yusuf ibn Nasr 1238 die Dynastie, die bis 1492 über Granada herrschte.
Neben der Palaststadt lohnt der Stadtteil Albaicín mit weißen Häusern und Aussichtspunkten. Der Sonnenuntergang am Mirador San Nicolás gehört zu den beliebtesten Momenten jeder Reise. Die Alhambra sollte man frühzeitig planen, weil die Besucherzahl begrenzt ist.
Córdoba: die Stadt der Mezquita
Córdoba zählt rund 323.000 Einwohner und ist die drittgrößte Stadt Andalusiens. Wahrzeichen ist die Mezquita-Catedral. Im Betsaal tragen 856 Säulen die übereinanderliegenden Hufeisenbögen, wie Wikipedia beschreibt.
Rund um die Moschee-Kathedrale erstreckt sich das Judenviertel mit Blumenhöfen. Im Mai öffnen viele Bewohner ihre Patios für Besucher. Ein halber bis ganzer Tag genügt für die wichtigsten Ziele, bei einer Übernachtung wirkt die Altstadt am Abend besonders ruhig.
Málaga: Städtereise mit Meer
Málaga gründeten die Phönizier ungefähr im 8. Jahrhundert vor Christus. Heute leben dort rund 599.000 Menschen. Die Stadt verbindet Kultur mit Strandurlaub.
Die Festung Alcazaba, das römische Theater und viele Museen liegen dicht beieinander. Wer Meer und Stadt verbinden möchte, findet hier den besten Kompromiss. Der Flughafen macht Málaga zum praktischen Start- und Endpunkt einer Rundreise.
Kurzantwort: Wer Strand und Kultur an einem Ort möchte, wählt Málaga oder Cádiz. Beide Städte liegen direkt am Meer und bieten Altstadt, Museen und Tapas.
Cádiz und Ronda: kleinere Städte mit Charakter
Cádiz ist mit rund 110.000 Einwohnern deutlich kleiner. Die Altstadt liegt auf einer schmalen Halbinsel, umgeben vom Atlantik. Wikipedia nennt für die Stadt den antiken Namen Gades. Sie gilt als eine der ältesten Städte Westeuropas.
Ronda hat rund 34.000 Einwohner und gehört zu den größten der „weißen Dörfer“ Andalusiens. Bekannt ist der Ort für die tiefe Schlucht El Tajo, über die eine Brücke führt. Ein Tagesausflug von Málaga oder Sevilla lohnt sich.
Rundreise Südspanien: Route und Entfernungen
Eine klassische Route beginnt in Málaga und führt über Granada und Córdoba nach Sevilla. Wer mehr Zeit hat, ergänzt Ronda und Cádiz. Mehr zu Regionen und Reisezielen bietet der Beitrag zum Südspanien Urlaub.
| Strecke | Entfernung (ca.) | Empfohlene Dauer |
|---|---|---|
| Málaga – Granada | 125 km | 2 Nächte in Granada |
| Granada – Córdoba | 165 km | 1 Nacht |
| Córdoba – Sevilla | 140 km | 2–3 Nächte |
| Sevilla – Cádiz | 120 km | 1–2 Nächte |
Für die Auswahl weiterer Ziele hilft der Überblick zu schönen Städtereisen. Auch Städte für Städtereisen liefern Ideen für den Anschluss.
Beste Reisezeit für Städtereisen in Andalusien
Frühling und Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten. Im Juli und August klettern die Temperaturen in Sevilla und Córdoba oft über 40 Grad. Im Winter bleibt es an der Küste mild, in Granada kann es dagegen kalt werden. Ideen für die Frühjahrsplanung finden sich unter Städtereisen im März.
Anreise und Fortbewegung
Málaga und Sevilla haben internationale Flughäfen. Zwischen den großen Städten fahren Hochgeschwindigkeitszüge und Fernbusse. Ein Mietwagen ist für Ronda und die weißen Dörfer praktisch, in den Altstädten aber eher hinderlich. Parken ist oft teuer und die Gassen sind eng.
Fazit
Südspanien bietet auf kurzer Distanz sehr unterschiedliche Städte. Sevilla wirkt lebendig, Granada und Córdoba erzählen maurische Geschichte, Málaga und Cádiz bringen Meer dazu. Wer vier bis fünf Tage pro Stadt plant, hat wenig Stress. Wer nur eine Woche hat, wählt drei Städte.
FAQ – Häufige Fragen
Welche Städte in Südspanien lohnen sich am meisten?
Sevilla, Granada, Córdoba und Málaga stehen auf den meisten Listen ganz oben. Cádiz und Ronda ergänzen die Route mit Meer und Schlucht.
Was ist die größte Stadt in Südspanien?
Sevilla ist mit rund 689.000 Einwohnern die größte Stadt Andalusiens und die viertgrößte Spaniens. Málaga folgt mit rund 599.000.
Welche Stadt in Südspanien hat den besten Strand?
Málaga und Cádiz liegen direkt am Meer und haben Stadtstrände. Sevilla, Córdoba und Granada liegen im Landesinneren.
Wie viele Tage braucht eine Rundreise durch Südspanien?
Für vier Städte sind zehn bis vierzehn Tage angenehm. Wer nur Sevilla, Córdoba und Granada sehen möchte, schafft es in einer Woche.
Wann ist die beste Reisezeit für Städtereisen in Andalusien?
Frühling und Herbst bringen milde Temperaturen. Im Juli und August steigt das Thermometer in Sevilla und Córdoba oft über 40 Grad.
Wie kommt man zwischen den Städten voran?
Schnellzüge, Fernbusse und Mietwagen sind gängig. Zwischen Sevilla, Córdoba und Málaga fahren Hochgeschwindigkeitszüge.
Ist Südspanien auch mit Hund gut zu bereisen?
Viele Unterkünfte in Andalusien nehmen Hunde auf. Im Hochsommer sind Pflastersteine tagsüber sehr heiß, deshalb helfen frühe Spaziergänge.
Welche Sehenswürdigkeit muss man in Granada gesehen haben?
Die Alhambra gilt als das Wahrzeichen der Stadt. Tickets sind gefragt und sollten rechtzeitig gebucht werden.
Was ist die älteste Stadt Südspaniens?
Cádiz und Málaga gehen auf phönizische Gründungen zurück. Beide Städte blicken auf rund 3.000 Jahre Geschichte.
Lohnt sich ein Ausflug nach Ronda?
Die Stadt liegt spektakulär über einer tiefen Schlucht. Von Málaga aus ist sie gut in einem Tagesausflug erreichbar.
Quellen
- Wikipedia: Andalusien
- Wikipedia: Sevilla
- Wikipedia: Alhambra
- Wikipedia: Mezquita-Catedral de Córdoba

Mats ist mit Hund unterwegs, vom Ostseestrand bis in die Dolomiten. Er schreibt darüber, was mit Vierbeiner wirklich klappt und was nur auf dem Papier gut klingt.





