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Kurz gesagt: Die wichtigsten Ziele sind Kolosseum, Forum Romanum, Pantheon, Trevi-Brunnen, Petersdom und die Vatikanischen Museen mit der Sixtinischen Kapelle. Kolosseum und Vatikanische Museen sollte man unbedingt vorbuchen – vor Ort stehen Menschen stundenlang an.
Wer ohne Ticket zum Kolosseum geht, verbringt den halben Tag in einer Schlange.
Das antike Rom
Kolosseum. Das größte Amphitheater der Antike, fertiggestellt 80 n. Chr. Das Ticket gilt in der Regel zusammen mit Forum Romanum und Palatin.
Forum Romanum. Das politische und religiöse Zentrum des antiken Rom – heute ein weitläufiges Ruinenfeld. Ohne Vorwissen wirkt es unübersichtlich; eine Führung oder ein Audioguide lohnt sich hier besonders.
Palatin. Der Hügel über dem Forum, auf dem die Kaiser residierten.
Pantheon. Der besterhaltene Bau der römischen Antike, seit fast 2.000 Jahren durchgehend genutzt. Die Kuppel mit der offenen Öffnung im Scheitel war bis in die Neuzeit die größte der Welt. Der Eintritt ist inzwischen kostenpflichtig.
Der Vatikan
Petersdom. Eintritt frei, aber lange Sicherheitskontrolle. Die Kuppel lässt sich besteigen – teils zu Fuß, teils mit Aufzug.
Vatikanische Museen und Sixtinische Kapelle. Der Weg führt durch kilometerlange Galerien; die Kapelle liegt am Ende. Zeitfenstertickets sind praktisch Pflicht.
Für beide gilt eine Kleiderordnung: bedeckte Schultern und Knie. Wer sie nicht einhält, wird abgewiesen.
Die bekannten Plätze
Trevi-Brunnen. Immer voll; früh morgens am ruhigsten.
Spanische Treppe. Sitzen ist dort inzwischen untersagt und wird mit Bußgeld belegt.
Piazza Navona. Barocker Platz mit drei Brunnen.
Engelsburg. Ursprünglich Grabmal Kaiser Hadrians, später Festung und Fluchtburg der Päpste.
Wie man plant
Tag 1: Antikes Rom – Kolosseum, Forum, Palatin.
Tag 2: Vatikan – Museen am Morgen, Petersdom danach.
Tag 3: Zentrum – Pantheon, Piazza Navona, Trevi, Spanische Treppe.
Tag 4: Trastevere, Villa Borghese oder ein Ausflug nach Ostia Antica.
Rom ist zu Fuß gut zu bewältigen; die Wege zwischen den Zielen führen an vielem vorbei, das keine Liste nennt.
Praktisches
Trinkwasser gibt es kostenlos an den zahlreichen Brunnen – die nasoni liefern gutes Leitungswasser.
Vorsicht vor angeblichen Führern vor den Sehenswürdigkeiten und vor Taschendieben in der Metro.
Die beste Reisezeit sind Frühjahr und Herbst; im Juli und August ist es sehr heiß und sehr voll.
Häufige Fragen
Muss man Tickets vorbuchen?
Für Kolosseum und Vatikanische Museen unbedingt.
Wie viele Tage braucht man?
Drei bis vier für die wichtigsten Ziele.
Was kostet der Petersdom?
Der Eintritt in die Basilika ist frei, die Kuppelbesteigung kostet.
Welche Kleidung ist nötig?
In Kirchen bedeckte Schultern und Knie.
Quellen
Geschrieben von Isabel, Redaktion aromohola.de — sie schreibt hier über Reiseziele, Reisezeiten und Unterwegssein.






