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Kurzantwort: Die beste Reisezeit für die Dominikanische Republik liegt zwischen Dezember und April. Dann ist es trocken, 28 bis 30 Grad warm und außerhalb der Hurrikansaison. Diese läuft offiziell von Juni bis November, mit dem höchsten Risiko im September. Die Preise sind zwischen Mai und Juni am niedrigsten.
Das Land liegt auf der Insel Hispaniola und hat ganzjährig warme Temperaturen zwischen 26 und 31 Grad.
Über die Reisezeit entscheidet deshalb nicht die Temperatur, sondern der Regen und die Hurrikansaison.
Die Ziele im Einzelnen
Trockenzeit von Dezember bis April

In diesen Monaten fällt am wenigsten Regen, die Luftfeuchtigkeit ist erträglich und die Sonnenstunden sind am zahlreichsten.
Die Tagestemperatur liegt bei 28 bis 30 Grad, das Meer bei 26 bis 27.
Es ist gleichzeitig Hauptsaison mit den höchsten Preisen.
Dezember und Januar
Der Dezember bringt 29 Grad und kurze Schauer, meist am Nachmittag.
Der Januar ist der trockenste Monat des Jahres mit viel Sonne und angenehmen Nächten.
Zwischen Weihnachten und Neujahr sind die Hotels an der Ostküste ausgebucht.
Februar und März
Beide Monate sind trocken und mit 29 Grad angenehm warm.
Im Februar und März ziehen Buckelwale an der Samaná-Halbinsel vorbei, dort finden Beobachtungstouren statt.
Die Walsaison läuft von Mitte Januar bis Ende März.
April
Der April ist der letzte trockene Monat, mit 30 Grad und warmem Wasser.
Nach Ostern fallen die Preise deutlich, während das Wetter noch gut bleibt.
Für viele ist es der beste Kompromiss aus Wetter und Kosten.
Mai und Juni
Ab Mai setzt die erste Regenzeit ein, meist als kurzer, kräftiger Nachmittagsschauer.
Die Vormittage bleiben überwiegend sonnig, die Temperaturen steigen auf 31 Grad.
Die Preise gehören zu den niedrigsten des Jahres.
Juli und August
Beide Monate sind heiß und schwül, mit hoher Luftfeuchtigkeit.
Statistisch ist das Hurrikanrisiko noch gering, steigt im August aber spürbar an.
Es sind europäische Ferienmonate, die Preise ziehen entsprechend an.
September und Oktober
Das ist der Höhepunkt der Hurrikansaison, mit dem meisten Regen des Jahres.
Viele kleinere Hotels schließen in dieser Zeit für Renovierungen.
Wer trotzdem reist, sollte flexible Buchungsbedingungen und eine Reiseversicherung haben.
November
Der November ist ein Übergangsmonat: der Regen lässt nach, die Hurrikansaison endet am 30. November.
Die Preise sind noch niedrig, das Wetter meist schon stabil.
Für preisbewusste Reisende ist die zweite Novemberhälfte ein guter Zeitpunkt.
Norden oder Osten
Puerto Plata und die Nordküste bekommen ganzjährig mehr Regen und mehr Wind.
Punta Cana und die Ostküste sind trockener und ruhiger im Wasser.
Für reinen Badeurlaub ist der Osten die verlässlichere Wahl.
Süden und Landesinneres
Der Südwesten um Barahona ist der trockenste Landesteil und deutlich weniger touristisch.
Im Landesinneren um Jarabacoa ist es kühler, nachts fällt die Temperatur auf 15 Grad.
Der Pico Duarte ist mit 3.098 Metern der höchste Berg der Karibik.
Sargassum-Algen
Zwischen Mai und August treiben in manchen Jahren braune Sargassum-Teppiche an die Ostküste.
Die Hotels räumen die Strände täglich, ganz vermeiden lässt sich das nicht.
Die Nord- und Südküste sind davon kaum betroffen.
Was du vor der Reise klären solltest

Deutsche Staatsangehörige brauchen keinen Visumsantrag, aber eine ausgefüllte elektronische Einreisekarte.
Der Reisepass muss bei Einreise noch gültig sein, eine Mindestgültigkeit ist nicht vorgeschrieben.
Leitungswasser ist kein Trinkwasser, abgefülltes Wasser ist überall verfügbar.
Planung und Anreise
Hurrikansaison im Detail
Sie läuft offiziell vom 1. Juni bis zum 30. November, mit dem Maximum zwischen Mitte August und Mitte Oktober.
Direkte Treffer sind selten, Ausläufer mit Starkregen dagegen häufig.
Die Hotels an der Küste haben Notfallpläne, denen im Ernstfall zu folgen ist.
Preise im Jahresverlauf
Am teuersten sind Weihnachten, Neujahr und die Wochen um Ostern.
Am günstigsten sind Mai, Juni und die erste Septemberhälfte.
Der Unterschied zwischen Hoch- und Nebensaison beträgt bei Pauschalreisen oft mehrere hundert Euro.
Anreise und Flughäfen
Punta Cana ist der wichtigste Flughafen für Urlauber, daneben gibt es Puerto Plata, Santo Domingo und Samaná.
Der Direktflug ab Deutschland dauert rund zehn Stunden.
Der Zeitunterschied beträgt fünf bis sechs Stunden, je nach Sommer- oder Winterzeit.
Impfungen und Gesundheit
Pflichtimpfungen gibt es für die Einreise aus Deutschland nicht.
Empfohlen werden ein vollständiger Standardschutz sowie Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch Hepatitis B und Typhus.
Mückenschutz ist ganzjährig sinnvoll, weil Dengue in der Region vorkommt.
Ausflüge je nach Saison
In der Trockenzeit sind Wanderungen im Landesinneren und Touren zu den Wasserfällen von Damajagua gut machbar.
In der Regenzeit führen die Flüsse mehr Wasser, manche Touren fallen dann aus.
Bootsausflüge zur Isla Saona finden ganzjährig statt, bei starkem Wind aber unruhig.
Kleidung und Ausrüstung
Leichte Baumwoll- oder Funktionskleidung reicht das ganze Jahr über aus.
Für klimatisierte Busse und Restaurants ist eine dünne Jacke sinnvoll.
In der Regenzeit gehört eine leichte Regenjacke ins Gepäck, ein Schirm nützt bei Wind wenig.
Geld und Bezahlen
Landeswährung ist der Dominikanische Peso, in Hotels wird häufig auch der US-Dollar akzeptiert.
Kartenzahlung funktioniert in Hotels und größeren Restaurants, auf Märkten braucht es Bargeld.
Trinkgeld ist üblich, oft sind zehn Prozent Servicegebühr bereits auf der Rechnung.
Unterwegs im Land
Mietwagen geben die meiste Freiheit, der Fahrstil vor Ort ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Fernbusse verbinden die großen Städte zuverlässig und günstig.
Für kurze Strecken sind Taxis mit vorher vereinbartem Preis die einfachste Lösung.
Vor Ort
Wassertemperatur und Baden
Das Meer liegt ganzjährig zwischen 26 und 29 Grad und ist nie zu kühl zum Schwimmen.
An der Nordküste ist der Wellengang höher, was Surfer nach Cabarete zieht.
Für Kinder eignen sich die flachen Buchten um Bayahibe und Bávaro besser.
Quellen
Von Leonie Arp, Redaktion aromohola.de. Empfehlungen entstehen ohne Gegenleistung von Anbietern.

Leonie reist am liebsten mit dem Zug und schreibt über Städte, Küsten und Ausflüge, die ohne Auto funktionieren.




